Landesweiter Schulmusikwettbewerb in Joseph Haydn Konservatorium angestimmt

Ich rufe Schülerinnen und Schüler zur eigenen Interpretation des Titels „Do bin i dahoam“ auf – altersgerechter Anreiz zu kreativer Auseinandersetzung mit burgenländischer Kultur und Identität im Jubiläumsjahr.

Den Auftakt zu einem landesweiten Schulmusikwettbewerb gab es im Rahmen einer Pressekonferenz im Joseph Haydn Konservatorium des Landes Burgenland. Den Inhalt des Wettbewerbs bildet das Musikstück ‚Do bin i dahoam‘ des Duos Kiki und Reini, Kristina Buconjic und Reinhold Bieber, produziert von Alexander Sieber. Entstanden ist das Stück mit Blick auf das Jubiläumsjahr „100 Jahre Burgenland“, gewidmet ist es insbesondere der kulturellen und sprachlichen Vielfalt des Landes. Diese soll der Wettbewerb nun durch musikalische Vielfalt zum Ausdruck bringen. Hierzu können alle Schülerinnen und Schüler im Land ihre eigenen Varianten des Musikstückes entwickeln und präsentieren. Details zum Ablauf des Wettbewerbs ergehen infolge seitens der Bildungsdirektion Burgenland an die Schulen. Erste Interpretationen wurden im Rahmen der Auftaktveranstaltung bereits zum Besten gegeben. Das geeignete Parkett hierfür bildete der Konzertsaal des Joseph Haydn Konservatoriums, wo in der Vorwoche das 50-jährige Bestehen des Konservatoriums als „lebendiges“ Denkmal Joseph Haydns zelebriert wurde.

Der Wettbewerb ist eine hervorragende Gelegenheit für musikinteressierte Schülerinnen und Schüler, mit ihrer persönlichen Version im Jubiläumsjahr Heimatverbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Der Kreativität und den künstlerischen Fähigkeiten sind in der Ausführung keine Grenzen gesetzt. Ob Rock, Pop, Rap, Klassik oder eine traditionelle volkstümliche Version – alles ist möglich.

Im Frühjahr 2022 wird eine Jury die jeweils Besten aus den sieben Bezirken des Landes wählen. Die Bezirkssieger präsentieren im Finale, im Juli 2022 in Bad Tatzmannsdorf, die eigene Version vor Publikum.

Der Text des Liedes spiegelt die Vielfalt wider, die das Burgenland in diesen 100 Jahren so geprägt hat. So war es für die beiden Interpreten keine Frage, die Vielfalt in alternativen Interpretationen wie zum Beispiel mit Blasmusik oder in einer Fassung der Tamburizza auszudrücken. Das hat uns inspiriert und so haben wir uns gemeinsam mit der Bildungsdirektion dazu entschlossen, einen landesweiten Wettbewerb zu initiieren.

Kreatives Schaffen im Zeichen der Vielfalt

Zunächst als Blasmusikstück produziert, wurde der Titel von seinen Schöpfern bereits in moderner Variante interpretiert – in deutscher und kroatischer Sprache. Im Rahmen eines Auftrittes gemeinsam mit dem Gymnasium Oberwart auf der Mörbischer Seebühne wurde außerdem bereits eine viersprachige Version zum Besten gegeben, bei welcher neben deutsch und kroatisch auch in ungarischer Sprache und Romanes musiziert wurde.

Eine Klavierversion hat Enrico Sieber gestaltet und im Rahmen der Auftaktveranstaltung für den Wettbewerb aufgeführt. Aktuell arbeitet der junge Pianist an einer Jazzvariante. Ebenfalls anwesend waren Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Horitschon, deren Schulchor unter der Federführung von Pädagogin Marianne Prenner im Lisztzentrum Raiding bereits eine Chorversion aufgenommen hat.

Kulinarisch umrahmt wurde dieser musikalische Anlass von Christian Kaplan, der mit Torten aus dem Bad Tatzmannsdorfer Betrieb Kaplan am Kurpark den entscheidenden Hinweis auf den Ort der Siegerpräsentation lieferte.