Diversity Talk 2025: Wann hört der Spaß auf?

Frauenreferat des Landes und Hochschule Burgenland luden zu Kabarett und Diskussion im Vorfeld des Internationalen Frauentages

Der von der Hochschule Burgenland in Kooperation mit dem Referat für Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung des Landes Burgenland veranstaltete „Diversity Talk“ hat sich in den vergangenen Jahren als spannendes Format zu den unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen etabliert. Bei der heurigen Veranstaltung präsentierte einerseits die Kabarettistin Antonia Stabinger ihr feministisches Soloprogramm „Angenehm“. Andererseits beschäftigte sich die Publikumsdiskussion den Fragen: „Was darf Humor an der Hochschule und am Arbeitsplatz? Und wo beginnt Sexismus?“

Sexismus ist eine Verletzung des Rechts auf Selbstbestimmung – sei es durch ungleiche Bezahlung, unfaire Beförderungschancen oder verbale und nonverbale Belästigung. Diese Formen von Diskriminierung sind nicht nur ethisch inakzeptabel, sondern haben auch erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die Karriere und die Produktivität der Betroffenen. Als neu bestellte Frauenreferentin werde ich mich dafür einsetzen, dass Frauen Hilfe erfahren, wo Hilfe benötigt wird, dass Unterstützung gewährt wird, wo Unterstützung notwendig ist, sich Möglichkeiten eröffnen, die Frauen gerechte Karrierechancen einräumen, und dass wir Rahmenbedingungen schaffen, die für eine stärkere Selbstbestimmung erforderlich sind – um eine Welt zu schaffen, die frei von Sexismus jeglicher Art ist und in der jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht gleiche Chancen und Rechte hat.

Die Hochschule Burgenland ist seit langem im Bereich von Frauenprojekten und Fraueninitiativen ein kompetenter und engagierter Partner des Landes Burgenland. Die ,Diversity Talks‘ sind ein Ergebnis der sehr guten und engen Zusammenarbeit zwischen dem Frauenreferat und der Stabsstelle Gender und Diversity an der Hochschule Burgenland.