Forschung, die wirkt

Neuer Leistungskatalog der Hochschule Burgenland präsentiert Rekordjahr

137 Projekte, 450 Partnerinstitutionen, 13 Millionen Euro Auftragsvolumen – der neue Leistungskatalog zeigt eindrucksvoll, wie intensiv und zukunftsgerichtet an der Hochschule und Forschung Burgenland geforscht wird.

Info: Weiter unten findest du noch eine Fotogalerie mit mehr Bildern.

Wissenschaft als Impulsgeber für das Burgenland

Mit dem nun veröffentlichten Leistungskatalog 2024 dokumentieren die Hochschule Burgenland und die Forschung Burgenland ihre beeindruckende Forschungsleistung des vergangenen Jahres. Auf über 100 Seiten werden 137 Projekte präsentiert, die gemeinsam mit mehr als 450 Partnerinstitutionen umgesetzt wurden. Das Auftragsvolumen beträgt 13 Millionen Euro – ein Spitzenwert, der die gestiegene Bedeutung der Forschungsarbeit im Burgenland unterstreicht.

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Fokus

Die behandelten Themen sind vielfältig und hochaktuell: energieeffizientes Bauen, digitale Transformation, soziale Innovation, Gesundheit, Wirtschaft, Landwirtschaft und insbesondere Künstliche Intelligenz – teils auch in Verbindung mit agrarischen Anwendungsfeldern. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Forschungsprojekte den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zugeordnet sind. Damit wird klar: Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema, das alle Forschungsfelder durchdringt.

Forschung trifft Praxis

Ich sehe in der Hochschule Burgenland weit mehr als eine Ausbildungsstätte. Sie ist ein Ort des Wissens, der Innovation und der praktischen Umsetzung. Was hier geforscht wird, hat direkten Bezug zu unserem Alltag – sei es im Bereich Energie, Umwelt oder Digitalisierung. Diese Verbindung von angewandter Forschung und Lehre ist ein besonderer Mehrwert für unser Bundesland. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen entstehen Lösungen, die nicht nur wissenschaftlich fundiert sind, sondern auch rasch in die Praxis überführt werden können.

Forschung als Standortvorteil

Landesrat Leonhard Schneemann, zuständig für Forschung und Innovation, betonte die Bedeutung dieser Entwicklungen für das Burgenland:

„Forschung ist der Motor, der unser Bundesland in die Zukunft führt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist beispielhaft – und genau das, was es braucht, um als Region langfristig erfolgreich zu sein.“

Vizerektorin Gerda Füricht-Figl unterstrich die besondere Qualität der Verbindung zwischen Lehre und Forschung:

„Unsere Studierenden sind oft Teil der Projekte und bringen neue Perspektiven ein – das hält unsere Lehre aktuell und praxisnah.“

Auch Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland, hob die Rolle der Wissenschaft als treibende Kraft für Innovation im Burgenland hervor:

„Wir bringen das Know-how dorthin, wo es gebraucht wird – mitten ins Burgenland.“

Einblick in Strategie, Projekte und Wirkung

Der neue Leistungskatalog ist online frei verfügbar und macht nicht nur laufende und abgeschlossene Projekte sichtbar, sondern auch die strategische Ausrichtung der Forschungsarbeit. Damit entsteht ein transparentes Bild davon, wie Wissenschaft im Burgenland gestaltet wird – vernetzt, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet.

📘 Mehr Informationen

📍 Studiengänge: www.hochschule-burgenland.at

📍 Forschungskatalog & Projekte: www.forschung.hochschule-burgenland.at