Besuch aus Bayreuth

Duftkabarett und Premierenfieber

Erstmals wird im Steinbruch St. Margarethen eine Oper von Richard Wagner aufgeführt – Anlass für einen besonderen Besuch aus der Partnerstadt Bayreuth.

Die langjährige Kulturpartnerschaft zwischen dem Burgenland und der Festspielstadt Bayreuth wurde diese Woche einmal mehr gelebt: Eine Delegation rund um Laurens von Assel, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth, und Stadtrat Stefan Specht reiste anlässlich der Premiere von Richard Wagners Der Fliegende Holländer in die Oper im Steinbruch St. Margarethen. Bevor der Vorhang zur großen Premiere fiel, stand am Mittwochvormittag ein Besuch beim Duftkabarett von Lavendelbauer Stefan Zwickl in Frauenkirchen auf dem Programm – begleitet von herzlicher burgenländischer Gastfreundschaft.

Begegnung mit Freundschaftscharakter

Ich habe die Gäste aus Bayreuth persönlich begrüßt – ein besonders freudiger Moment, denn die Verbindung zwischen dem Burgenland und Bayreuth ist über die Jahre zu einer echten Freundschaft gewachsen. Der regelmäßige Austausch, die Besuche auf beiden Seiten und die gemeinsame Arbeit in kulturellen und wissenschaftlichen Bereichen machen diese Partnerschaft so wertvoll. Besonders freut mich, dass heuer mit der Inszenierung von Der Fliegende Holländer erstmals eine Oper von Richard Wagner im Burgenland gezeigt wird – ein schönes Zeichen dafür, wie inspirierend die Zusammenarbeit geworden ist.

Wagner im Burgenland – ein Meilenstein

Mit der Premiere im Steinbruch St. Margarethen wird nicht nur die Partnerschaft gefeiert, sondern auch ein musikalischer Meilenstein gesetzt. Die Aufführung von Der Fliegende Holländer ist die erste Wagner-Oper in diesem besonderen Ambiente und zeigt einmal mehr, wie sich künstlerische Qualität und regionale Kulturarbeit erfolgreich verbinden lassen.