Unterstützung für den Omadienst
Mehr Flexibilität für Familien
Das Land Burgenland fördert auch 2025 das Projekt „Omadienst“ und stärkt damit gezielt flexible Kinderbetreuung und generationenübergreifende Solidarität.

Generationenübergreifende Hilfe mit Herz
Das Projekt „Omadienst“ des Katholischen Familienverbands Burgenland bringt Familien, die flexible Unterstützung bei der Kinderbetreuung benötigen, mit sogenannten Leihomas zusammen. Gerade dann, wenn Kindergärten oder Schulen nicht zur Verfügung stehen – etwa in Randzeiten, an Wochenenden oder bei kurzfristigen Betreuungslücken – bietet der Omadienst eine verlässliche, menschlich geprägte Alternative.
Ich bin überzeugt davon, dass gerade in herausfordernden Betreuungssituationen kreative Lösungen gefragt sind. Der Omadienst ist dabei ein echter Gewinn für alle Beteiligten: Familien erhalten wertvolle Entlastung im Alltag, und Seniorinnen erleben durch ihre Rolle als Leihoma neue Sinnhaftigkeit, Teilhabe und Nähe zu jungen Menschen. Besonders für viele berufstätige Frauen eröffnet der Omadienst die nötige Flexibilität, um Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren zu können.
Persönliche Beziehungen als Stärke
Die Leihomas betreuen Kinder in enger Absprache mit den Familien und bringen neben Lebenserfahrung vor allem Einfühlungsvermögen und Verlässlichkeit mit. Um die Qualität der Betreuung sicherzustellen, absolvieren sie regelmäßig Schulungen zu Themen wie Erste Hilfe, Kommunikation, Gewaltprävention, Kinderschutz und pädagogischen Alltagsfragen. Die persönliche Beziehung steht dabei im Vordergrund – das macht den Unterschied im Alltag vieler Familien.
„Der Omadienst steht für Zusammenhalt, Vertrauen und das Miteinander der Generationen. Unsere Leihomas leisten mit ihrem Einsatz eine wertvolle Unterstützung für Familien – und zeigen, wie wichtig persönliche Beziehungen in der Kinderbetreuung sind“, betont Alfred Handschuh, Vorsitzender des Katholischen Familienverbands Burgenland. „Die Unterstützung des Landes ist ein wichtiges Signal für die Wertschätzung dieser Arbeit.“
Unterstützung, die im Alltag ankommt
Was den Omadienst besonders auszeichnet, ist die Nähe und Verbindlichkeit der Betreuung: Aus dem Betreuungsverhältnis entwickeln sich oft stabile Bindungen, die weit über eine reine Dienstleistung hinausgehen. Die Leihomas werden Teil des Familienlebens – mit allen positiven Wirkungen auf das soziale Miteinander und das emotionale Klima innerhalb der Familie.
Als Familienlandesrätin liegt mir viel daran, Angebote zu stärken, die im täglichen Leben direkt spürbar helfen. Projekte wie der Omadienst leisten einen konkreten Beitrag zur Lebensqualität von Familien – sie fördern das soziale Miteinander, bauen Brücken zwischen den Generationen und schaffen Vertrauen. Deshalb ist es uns als Land Burgenland ein großes Anliegen, genau hier anzusetzen und den Omadienst auch weiterhin zu unterstützen.
Leihomas gesucht!
Der Katholische Familienverband Burgenland sucht laufend engagierte Frauen, die sich als Leihoma einbringen möchten. Wer Freude am Umgang mit Kindern hat und ein Stück seiner Zeit schenken möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden.