Pride Burgenland 2025: Buntes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Selbstbestimmung
Eisenstadt als Bühne für Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Trotz Regens versammelten sich am Samstag zahlreiche Teilnehmer:innen vor dem Landhaus in Eisenstadt, um im Rahmen der vierten Pride Burgenland gemeinsam für Akzeptanz, Gleichstellung und ein respektvolles Miteinander einzutreten. Die Parade führte bunt, laut und friedlich durch die Stadt – begleitet von Regenbogenfahnen, Transparenten und viel positiver Energie.
Das Burgenland stand dabei erneut klar und sichtbar zu seinen Grundwerten: Offenheit, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Respekt und Solidarität auch im öffentlichen Raum ihren Platz haben – unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung.

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Vielfalt ist Stärke
Als Landesrätin für Frauen, Jugend und Gleichstellung war ich persönlich mit dabei, denn für mich ist es ein zentrales Anliegen, dass im Burgenland jede und jeder frei und sicher leben kann. Gerade in Zeiten, in denen diskriminierende Haltungen wieder lauter werden, braucht es klare Signale. Deshalb ist es mir wichtig, bei solchen Veranstaltungen Präsenz zu zeigen und deutlich zu machen, dass wir hinter allen Menschen stehen, die für Gleichstellung und Anerkennung eintreten.
Die Pride ist nicht nur ein Fest der Sichtbarkeit – sie ist auch ein Auftrag: Für mehr Verständnis, für mehr Schutz vor Ausgrenzung und für den Mut, sich selbst treu zu bleiben. Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern eine große Bereicherung. Als Landesregierung nehmen wir diese Verantwortung ernst – mit konkreten Maßnahmen und einem klaren Werteverständnis.
Stimmen aus der Community
Die Vorsitzende des Vereins Pride Burgenland, Anna-Sophie Prünner, betonte bei der Kundgebung:
„Man hat die Aufgabe zu zeigen, dass nicht alle Rechte in Stein gemeißelt sind, sondern man immer wieder darauf aufmerksam machen möchte. Wir gehen gemeinsam auf die Straße und machen unser Burgenland noch bunter. Jede und Jeder soll sich so zeigen dürfen, wie man ist.“
Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner unterstützte die Anliegen der Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit.
Ein sichtbares Zeichen in der Landeshauptstadt
Die Regenbogenfahne vor dem Landhaus war auch heuer wieder ein unübersehbares Zeichen für die offene Haltung des Landes. Die Abschlusskundgebung fand am Colmarplatz statt – begleitet von Redebeiträgen, Musik und vielen Gesprächen in wertschätzender Atmosphäre.
Seit der ersten Pride im Jahr 2021 hat sich die Veranstaltung im Burgenland zu einem starken Symbol für gelebte Diversität und gegenseitige Unterstützung entwickelt. Und jedes Jahr wird deutlicher: Das Burgenland ist bunt – und steht zusammen.




