KI an der PPH Burgenland

Wie wir die digitale Zukunft unserer Schulen sicher gestalten

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsszenario mehr – sie ist Realität in unserem Alltag und in unseren Klassenzimmern. Für mich stellt sich daher nicht die Frage, ob wir sie nutzen, sondern wie wir sie verantwortungsbewusst einsetzen.

An der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) gehen wir hier einen mutigen und visionären Weg. Mir ist es ein Herzensanliegen, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer genau wissen, welche Chancen KI bietet, aber auch, wo wir kritisch hinschauen müssen. Nur wer die Technologie versteht, kann sie sicher an unsere Kinder weitergeben.

Ein burgenländisches Vorzeigeprojekt: Sicherheit und Innovation

Was mich besonders freut: Wir im Burgenland warten nicht ab, wir handeln. Das neue KI-Managementsystem der PPH Burgenland läuft auf hochschuleigenen Servern. Das bedeutet, dass wir die volle Kontrolle über unsere Daten behalten. So ermöglichen wir Forschung, Lehre und Verwaltung auf höchstem technischem Niveau, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.

Sabine Weisz, die Rektorin der PPH Burgenland, bringt es auf den Punkt:

„KI hat zu massiven Veränderungen in der Bildungslandschaft geführt und beschäftigt uns weiterhin in einem enormen Tempo. Wir sind stolz und freuen uns, dass wir an der PPH Burgenland zwei Lehrende haben, die sich von Beginn an als national und international anerkannte Expertinnen und Experten mit dieser Thematik auch privat beschäftigt haben und ihre Expertise in ihre Arbeit an der PPH Burgenland einbringen. Das von ihnen entwickelte KI-Managementsystem entspricht unseren Werten: Visionär, indem wir die neuesten Technologien nutzen. Sicher, weil alle Daten bei uns im Haus, auf unseren Servern, bleiben. Und demokratisch, weil alle Hochschulangehörigen die gleichen Zugänge zu KI bekommen.“

Potentiale für Studium und Verwaltung nutzen

Mir ist besonders wichtig, dass wir die Risiken ernst nehmen, um das Potenzial richtig auszuschöpfen. Das gilt für eine faire Bildung und echte Teilhabe. Unsere Studierenden – aktuell bereiten wir knapp 1.000 angehende Pädagoginnen und Pädagogen vor – müssen fit für die Arbeitswelt von morgen sein.

Herbert Gabriel, Vizerektor für Forschung und Hochschulentwicklung, betont dabei die praktische Relevanz:

„Es ist uns ein großes Anliegen, dass alle Studierenden die Potentiale von KI-Anwendungen für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit kennen und qualitätsvoll einsetzen lernen. Aber nicht nur unsere Studierenden werden mit unseren Anstrengungen in den Fokus genommen, sondern auch unsere Lehrenden und die Administration der PPH Burgenland. Wir sehen sehr wohl die Herausforderungen, die KI-Anwendungen für den akademischen Betrieb mit sich bringen, konzentrieren unsere Anstrengungen aber vor allem auch auf die Potentiale, die KI-Anwendungen für unsere Studierenden, Lehrenden und die Verwaltung bieten – und das sind schon sehr gute und hilfreiche.“

Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Trotz aller Technik: Der Mensch ist durch nichts zu ersetzen. KI kann unterstützen, aber sie kann keine Empathie oder pädagogische Begleitung ersetzen.

Das sieht auch Bildungsdirektor Alfred Lehner so:

„Künstliche Intelligenz kann den Unterricht bereichern und neue Lernmöglichkeiten eröffnen. Dennoch bleibt die menschliche Begleitung entscheidend. Lehrerinnen und Lehrer geben Orientierung, fördern individuelle Stärken und bereiten die jungen Menschen auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI in der Arbeitswelt vor.“

Mein Fazit für das Burgenland

Ich finde es großartig, dass die PPH Burgenland hier als Vorreiter vorangeht. Wir zeigen, dass KI sicher, verantwortungsvoll und mit viel Weitblick in die Bildung integriert werden kann. Von der Elementarpädagogik bis zur Sekundarstufe: Wir rüsten unsere Pädagoginnen und Pädagogen für die Schule der Zukunft.