„Die Tür“ – Warum diese Beratung für Frauen im Burgenland so wichtig ist

Die Frauenservicestelle „Die Tür“ leistet Frauen im Burgenland unverzichtbare Dienste! Kürzlich habe ich die zentrale Koordinierungsstelle in Eisenstadt besucht. Für mich ist klar: Diese Einrichtung ist ein tragender Pfeiler unserer Frauen- und Sozialpolitik.

Hilfe in allen Lebenslagen – anonym und vertraulich

Mir ist es ein großes Anliegen, dass Frauen und Mädchen im Burgenland in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen werden. „Die Tür“ bietet in den Bezirken Eisenstadt und Mattersburg genau das: Unterstützung, Beratung und Begleitung.

Das Angebot ist unbürokratisch, vertraulich und auf Wunsch vollkommen anonym. Ich betone immer wieder, wie wichtig ein solcher niederschwelliger Zugang ist. Jede Frau, die Hilfe oder Beistand benötigt, findet hier ein offenes Ohr – und das bereits seit dem Jahr 1993.

Ein starkes Netzwerk: MonA-Net und FEMININA

Im Zentrum für Frauen- und Mädchenberatung fließen verschiedene wichtige Projekte zusammen. Neben der klassischen Beratung durch „Die Tür“ sind dort auch MonA-Net und FEMININA beheimatet.

  • „Die Tür“: Deckt Themen wie Arbeit, Soziales, psychische Beratung und Rechtsberatung (z. B. Scheidungs- oder Sorgerecht) ab. Auch soziale Treffpunkte wie das Frauenkaffee und das Sprach-Café gehören dazu.
  • FEMININA: Dieses Zentrum für Frauengesundheit bietet umfassende Beratung und führt Workshops an burgenländischen Schulen durch.
  • MonA-Net: Hier liegt der Fokus auf psychosozialer Beratung und der Förderung junger Frauen.

Mädchen für Technik begeistern

Ein Bereich, der mir besonders am Herzen liegt, ist die Förderung von Mädchen in technischen Berufen. Durch Projekte wie den Roberta-Cup, den Mini-Girls-Day oder Besuche in Kindergärten begeistern wir junge Frauen für Technik. Wir wollen zeigen, dass alle Wege offenstehen.

Gewaltprävention im Fokus: Das Projekt „StoP“

Ein hochaktuelles und wichtiges Thema ist das Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt. Die Frauenservicestelle setzt dieses Gewaltpräventionsprojekt um, um das Tabu um häusliche Gewalt endlich aufzubrechen.

Wir wollen zivilcouragiertes Handeln in der Nachbarschaft fördern. Das Projekt umfasst:

  • Schulungen für Multiplikatoren.
  • Workshops mit Jugendlichen.
  • Nachbarschaftstische für Interessierte.
  • Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien und der Öffentlichkeit.
  • Informationen zu diesem wegweisenden Projekt finden Sie unter www.stop-partnergewalt.at.

Über 35 Jahre Erfahrung für die Burgenländerinnen

Der Verein „Die Tür“ blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Gegründet wurde er 1990 in Mattersburg, 1993 folgte der Standort in Eisenstadt. Seit über 35 Jahren unterstützen die Mitarbeiterinnen Frauen dabei, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen.

Ob es um die Wohnungssuche, Beihilfen oder den Austausch im Sprach-Café für Frauen mit nicht-deutscher Muttersprache geht: Das Angebot wurde kontinuierlich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen unserer Gesellschaft gerecht zu werden.

Weitere Informationen zum gesamten Angebot finden Sie online unter www.frauenservicestelle.org.