Sonne ohne Reue
Wie wir unsere Kleinsten im Burgenland schützen
Sonnenschein macht glücklich, aber unsere Haut vergisst nichts – besonders die empfindliche Haut unserer Kinder. Deshalb freue ich mich sehr über eine wunderbare Initiative, die zeigt, wie spielerisch und effektiv Gesundheitsbildung im Burgenland funktionieren kann.
Gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe Burgenland und der BAfEP Oberwart bringen wir das Projekt „Sonne ohne Reue“ direkt in unsere Kindergärten.

Die Sonnenfeen der BAfEP Oberwart besuchen unsere Kindergärten
Im Rahmen eines Pressetermins durfte ich zusammen mit Dr. Edmira Bekto und Mag. Andrea Konrath von der Krebshilfe Burgenland die „Sonnenfeen“ vorstellen. Das Besondere an diesem Projekt: Es sind Schülerinnen und Schüler der BAfEP Oberwart, die hier zu Botschaftern werden.
Sie wurden im Vorfeld fachlich intensiv geschult, um ihr Wissen altersgerecht und mit viel Begeisterung an die Kinder weiterzugeben. Durch kreative Methoden vermitteln sie den Kleinsten, worauf es beim Sonnenschutz wirklich ankommt.
Warum Prävention schon bei den Jüngsten beginnt
Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass Gesundheitsvorsorge nicht erst im Erwachsenenalter zum Thema wird. Sie muss bereits in der frühen Kindheit ansetzen. Das Projekt „Sonne ohne Reue“ beweist eindrucksvoll, wie wichtig diese frühe Bewusstseinsbildung ist.
Ich möchte mich herzlich bei der Krebshilfe Burgenland, dem Direktor der BAfEP, Herwig Wallner, sowie seinem engagierten Lehrerteam bedanken. Mein besonderer Dank gilt jedoch den Schülerinnen aus Oberwart. Mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Prävention in unserer Region.
Stimmen unserer Partnerinnen
Die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Krebshilfe ist ein Gewinn für das gesamte Burgenland.
Mag. Andrea Konrath, Geschäftsführerin der Krebshilfe Burgenland, betont:
„Ein herzliches Dankeschön an die BAfEP Oberwart für die engagierte und wertvolle Zusammenarbeit. Es ist uns ein großes Anliegen, das Thema Krebsprävention bereits früh dort zu verankern, wo Bewusstsein entsteht, nämlich im Kindesalter. Mit Projekten wie den ‚Sonnenfeen‘ gelingt es, Kindern auf spielerische Weise wichtige Verhaltensweisen mitzugeben, die sie ein Leben lang begleiten können.“
Dr. Edmira Bekto, Vizepräsidentin der Krebshilfe Burgenland, ergänzt den medizinischen Hintergrund:
„Sonnenschutz beginnt im Kindesalter und das aus gutem Grund. Mit der Anzahl der Sonnenbrände in jungen Jahren steigt auch das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Kinderhaut ist besonders empfindlich und benötigt daher besonderen Schutz. Umso wichtiger ist es, bereits im Kindergarten altersgerecht zu vermitteln, wie man sich richtig vor der Sonne schützt.“
Das lernen die Kinder bei „Sonne ohne Reue“
Die „Sonnenfeen“ haben klare Botschaften im Gepäck, die einfach zu merken sind:
- Die 3 x H Regel: Hut, Hemd und Hose sind der beste Schutz.
- Sonnenschutz richtig nutzen: Wir empfehlen einen Lichtschutzfaktor von 50+.
- Mittagssonne meiden: Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr ist die Strahlung am stärksten – da bleiben wir lieber drinnen oder im tiefen Schatten.
- Schatten ist wichtig: Auch bei Bewölkung braucht die Haut Schutz.
- Richtiges Handeln: Was ist zu tun, wenn doch einmal ein Sonnenbrand passiert?
Zusätzlich erhalten die Kinder und Pädagoginnen Infomaterialien wie den Folder „Welcher Hauttyp bist du?“. So kann das Erlernte spielerisch vertieft werden. Diese Aktion zeigt uns: Aufklärung im Burgenland kann früh beginnen – und sie kann richtig Spaß machen!

