Smart Farming: Wie unsere Jugendlichen die Landwirtschaft der Zukunft bauen

Mit dem neuen Kooperationsprojekt „Smart Farming & Green Energy“ setzen wir im Burgenland einen weiteren wichtigen Schritt. Wir stärken die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und fördern zukunftsweisende Kompetenzen bei jungen Menschen.

Ich habe die Mittelschule Horitschon besucht. Sie ist gemeinsam mit der Volksschule Markt St. Martin, dem Burgenländischen Schulungszentrum (BUZ) Neutal sowie regionalen Wirtschafts- und Bildungspartnern an diesem innovativen Projekt im Mittelburgenland beteiligt.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die Technologien der Zukunft nicht nur kennenlernen, sondern aktiv mitgestalten. Das Projekt „Smart Farming & Green Energy“ zeigt eindrucksvoll, wie moderne Bildung, regionale Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung erfolgreich zusammenwirken können.

Digitale Technologie im Mittelburgenland: Der FarmBot im Klassenzimmer

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Bau und die Programmierung eines sogenannten FarmBots. Das ist ein hochentwickelter Agrarroboter, der moderne Landwirtschaft mit digitaler Technologie verbindet.

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Horitschon lernen dabei praxisnah die Zusammenhänge zwischen Mechanik, Informatik, Biologie und nachhaltiger Bewirtschaftung kennen. Unterstützt werden sie unter anderem von Ausbildnern der BECOM Electronics GmbH.

Green Energy und Nachhaltigkeit erleben

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Green Energy. Am Seehof der PANNATURA GmbH erhalten die Kinder und Jugendlichen Einblicke in:

  • Erneuerbare Energieformen
  • Moderne Energiespeicherung
  • Nachhaltige Landwirtschaft

Damit vermitteln wir nicht nur technische Kompetenzen, sondern stärken auch das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz. Gerade im ländlichen Raum bieten die Bereiche Smart Farming und Green Tech hervorragende Zukunftsperspektiven. Mit solchen Projekten machen wir innovative Berufsfelder sichtbar und stärken gleichzeitig die regionale Identität unserer jungen Menschen.

Ein innovatives Bildungsprojekt mit Vorbildwirkung

Besonders hervorzuheben ist der nachhaltige Ansatz. Die Mittelschule Horitschon und die Volksschule Markt St. Martin arbeiten eng zusammen, wobei ältere Schülerinnen und Schüler die jüngeren Kinder unterstützen.

Zusätzlich wird der Kompetenzerwerb wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein praxiserprobtes Green-Campus-Konzept einfließen, das künftig auch anderen Schulen im Burgenland zur Verfügung stehen kann.

Zu den starken Projektpartnern zählen:

  • BUZ Neutal
  • BECOM Electronics GmbH
  • red.soft it-service GmbH
  • PANNATURA GmbH
  • Burgenland Energie

Gemeinsam schaffen wir eine Brücke zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft. Wir ermöglichen den Jugendlichen einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitswelt von morgen.

MINT-Bildung ist ein Schlüssel für die Zukunft unseres Landes. Mit Projekten wie diesem wecken wir Neugier, fördern Talente und eröffnen unseren Kindern neue Chancen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg.

Hintergrund zum Projekt: Das von der Bildungsdirektion für Burgenland als schulbezogene Veranstaltung anerkannte Projekt läuft von August 2025 bis August 2027. Es wird im Rahmen der MINT-Regionen-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt.